Gliederung+Zulassungsbedingungen
Veranstaltungsfachwirt/in


Inhaltliche Gliederung

Lern- und Prüfungsinhalte der Wirtschaftsbezogenen Qualifikationen

  • Volks- und Betriebswirtschaft
    Volkswirtschaftliche Grundlagen, Betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken, Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen, Unternehmenszusammenschlüsse

  • Rechnungswesen
    Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens, Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnen, Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zahlen, Planungsrechnung

  • Recht und Steuern
    Rechtliche Zusammenhänge, Steuerliche Bestimmungen

  • Unternehmensführung
    Betriebsorganisation, Personalführung, Personalentwicklung

Lern- und Prüfungsinhalte der Handlungsspezifischen Qualifikation

  • Analysieren von Märkten und Definieren von Marktchancen
    Beobachten und Analysieren von bestehenden und potenziellen Märkten, Auswahl und Durchführung von Primär- und Sekundärerhebung, Ermitteln und Auswerten branchenspezifischer Kennzahlen, Definieren und Segmentieren von Märkten und Zielgruppen, Definieren von Veranstaltungszielen, -arten und -formen, Berücksichtigen ökologischer Einflüsse, Entwickeln von Marketingstrategien
  • Konzipieren von Veranstaltungsprojekten
    Erkennen der Bedeutung von Veranstaltungen zur Erreichung von Unternehmens- und Marketingzielen, Entwickeln, Strukturieren und Präsentieren von Konzeptionen für die verschiedenen Veranstaltungsbereiche, Bestimmen von relevanten Zielgruppen, Erarbeiten und Definieren von strategischen und operativen Veranstaltungszielen sowie von zielführenden Maßnahmen, Erkennen und Beurteilen von Trends und Innovationen, Berücksichtigen von inter-/kulturellen Aspekten, Erarbeiten von Budget-, Finanzierungs- und Liquiditätsplänen
  • Planen, Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten von Veranstaltungen
    Beurteilen von Veranstaltungsorten und -stätten sowie Aufplanungen unter Berücksichtigung der Infrastruktur und Logistik, Erstellen, Umsetzen und Kontrollieren von Orts- und Termin-, Programm-, Bedarfs-, Ablauf-, Finanz, Zeit- und Tätigkeitsplanung, Beurteilen, Auswählen und Beschaffen von Produkten und Dienstleistungen, Planen und Einsetzen von Personal und Dienstleistern, Beurteilen von Informationstechnologie, branchenspezifischer Software, Veranstaltungs-, Tagungs- und Medientechnik sowie des Messebaus, Auswahl und Beurteilung der Veranstaltungsgastronomie, Planen und Realisieren von Serviceleistungen für Veranstaltungsbeteiligte, Umsetzen von Marketingsmaßnahmen, Nachbereiten der Veranstaltung und Bewerten des Erfolges, Analysieren und Lösen von Konflikten, Beschwerdemanagement
  • Akquisition von Kunden sowie kundenorientierte Vermarktung von Veranstaltungen
    Erarbeitung und Potenzialanalyse von Kundenprofilen als Basis für Akquisition, Analysieren von unterschiedlichen Vertriebswegen sowie der Auf- und Ausbau, Planen und Durchführen von Marketing- und Vertriebs-Controlling anhand von Kennzahlen, Aufbauen und Durchführen von Produkt- und Leistungspräsentationen unter Einsatz von Präsentationstechniken und -medien sowie Moderationstechniken, Erarbeiten von kommunikationspolitischen Strategien für eine Veranstaltung oder Verastaltungsbeteiligungen in die integrierte Marketingkommunikation, Einsetzen von Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management), Planen, Realisieren und Kontrollieren von Aktionen der Aussteller-, Besucher- und Teilnehmerwerbung

  • Führung und Zusammenarbeit
    Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation erläutern, Mitarbeitergespräche führen, Konfliktmanagement anwenden, Mitarbeiterförderung umsetzen, Ausbildung planen und durchführen, Moderation von Projektgruppen vorbereiten und durchführen, Präsentationstechniken einsetzen

 

 


Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung in dem Prüfungsteil „Wirtschaftsbezogene Qualifikationen“ ist zuzulassen wer

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf 'Veranstaltungskaufmann/-frau' oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjahrige Berufspraxis oder

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Asubildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder eine mindestens vierjährige Berufspraxis nachweist.

 

(2) Zur Prüfung in dem Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ ist zuzulassen wer

  • die Ablegung des Prüfungsteils 'Wirtschaftsbezogene Qualifikationen', der nicht länger als 5 Jahre zurückliegt, und

  • mindestens ein Jahr Berufspraxis im Fall des Absatzes 1 Nummer 1 und zu den in Absatz 1 Nummer 2 bis 4 genannten Fällen ein weiteres Jahr Berufspraxis.

 

 

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