Gliederung+Zulassungsbedingungen
Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen


Inhaltliche Gliederung

  • Planen, Steuern und organisieren betrieblicher Prozesse
    Erläutern der Prinzipien, Strukturen und Aufgaben sowie der ökonomischen Prozesse des Gesundheits- und Sozialwesens unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Auswirkung, Einordnen der GesWesSoz-Polizik in den nationalen und europäischen Kontext, Erlätern rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen von Einrichtungen im GesWesSoz, Entwickeln, Planen, Umsetzen und Evaluieren von betrieblichen Zielen, Beurteilen komplexer betrieblicher Zusammenhänge sowie Entwickeln und Umsetzen strategischer Handlungsmöglichkeiten, gestalten und optimieren von Prozessen, Anwenden von organisationstechniken, Steuern betrieblicher Veränderungsprozesse
  • Steuern von Qualitätsmanagementprozessen
    Ermitteln und Festlegen von Qualitätszielen, Anwenden von Qualitätsmanagementmethoden und -techniken, Erfassen und Bewerten von Prozessdaten sowie Ermittlung von Qualitätsindikatoren, Weiterentwicklung eines Risikomanagements, Anwenden von Methoden des Zeit- und Selbstmanagements
  • Gestalten von Schnittstellen und Projekten
    Ermitteln von Schnittstellen, Planen, Organisieren, Gestalten und Pflegen von interdisziplinären Kooperationsbeziehungen und vernetzten Versorgungsformen, unter berücksichtigung der sozialökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Organisieren und Gestalten der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und von multiprofessioneller Teamarbeit, Planen, Organisieren, Koordinieren, Überwachen und Evaluieren von Projekten und Gruppen
  • Steuern und Überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse und Ressourcen
    Vorbereiten und Koordinieren von Jahresabschlussarbeiten, Erläutern von Finanzierungssystemen im GesSozWes, Durchführen von Kosten- und Leistungsrechnung, Einsatz von Controlling-Instrumenten, Ermittel, Auswerten und Beurteilen von betrieblichen kennzahlen, Vorbereiten der Finanz- und Investitionsplanung, Entwickeln und Umsetzen von Finanzierungs- und Investitionskonzepten
  • Führen und Entwickeln von Personal
    Planen, Beschaffen, Auswählen und Einsetzen von Personal, Durchführen von Perosnalmaßnahmen, Planen und Durchführen der Ausbildung, Anleiten, Fördern und Motivieren von Mitarbeitern, Azubis und Teams unter Beachtung von Personalzufriedenheit, Beurteilen von Personalentwicklungspotenzialen sowie festlegen und Evaluieren von personalentwicklungszielen, Anwenden des Konfliktmanagements
  • Planen und Durchführen von Marketingmaßnahmen
    Durchführen von Marktanalysen, Formulieren von Marketingzielen, Planen und Entwickeln von marketingkonzepten, Einführen und Umsetzen von marketing-, Sponsoring- und Fundraising-Maßnahmen, auch unter Berücksichtigung der besonderen Situationen von Non-Profit-Leistungsbereichen

 

 


Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1.eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf des gesundheits- und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder

2.eine mit erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis
oder

3.ein mit Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder

4.eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten kaufmännischen, verwaltenden oder hauswirtschaftlichen
Ausbildungsberuf und danach insgesamt eine mindestens zweijährige
Berufspraxis oder
5.eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist.

(2) Die Berufspraxis nach Absatz 1 muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 1 Absatz 2 genannten Aufgaben haben. Dabei sind auch ehrenmtliche Tätigkeiten zu berücksichtigen.

(3) Abweichend von Absatz 1 ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfertigkeit) erworben zu haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Bitte lassen Sie ggf. Ihre Zulassungsvoraussetzungen bei der IHK zu Rostock abprüfen.